Kein Feigling mehr


Ausmisten und entrümpeln ist nichts für Feiglinge, las ich letztens in der Presse. Also machte Frau sich ans Werk (da ich eine gewisse Gründlichkeit an den Tag legte und sonst auch noch Interessen habe, war vorerst nur die Küche an der Reihe).

Dieses scheinbare „Zeitvergeuden“ oder wie von vielen Notwendigkeit genannt brachte mich dazu, wieder einmal ein Bild zu beginnen, nebenbei im Internet zu suchen und Dinge zu notieren und am Abend noch ein Buch anzufangen (und dann auch gleich zu Ende zu lesen ) und am nächsten Morgen (entgegen meiner Gewohnheiten im Winter) ausgeruht in aller Früh aufzuwachen.

Nach vollbrachten Werk genoss  ich den freien Blick auf die Wände und plötzlich flogen mir auch hier die Ideen für eine neue Farbgestaltung zu (neu ist vielleicht der falsche Ausdruck – die Küche ist nach wie vor im weißen Originalzustand) und einige andere Korrekturen für renovierungstechnische Glanzleistungen unserer Vormieter (in einem Eck befindet sich ein dalmatinergemusterter Bodenbelag, der sich schrecklich neben dem Schiffboden macht).

Die alten Wandfliesen habe ich beim Einzug mit einem Kunstwerk versehen, das überwiegend in blau gehalten ist, mit einigen wenigen Ausflügen ins Apfelgrün. Dieses helle, wunderschön beruhigende Grün sieht man mittlerweile auch wieder (obwohl die Gesamtheit doch etwas wasserlastig und mir düster erscheint).

Ergebnis dieses Beginns einer neuen Freundschaft zur aufgeräumten Wohnung sind freie Gedanken und dass ich meinem eigentlichen Wollen wieder ein Stück näher gekommen bin und viele Ideen auf die Umsetzung warten. In meiner Familie gibt es einen Fall von Putzfimmelei und ich denke, dass diese Person sich zwanghaft von etwas befreien will, aber den Absprung und den wahren Hintergrund ihrer Putzerei einfach noch nicht kapiert hat (vielleicht sollte sie Zitronen- oder Weihrauchöl ins Putzwasser geben ?).

Alles Liebe und bis demnächst (wenn ich meine Gedanken zu Normalität und Verrücktheit etwas sortiert und ausgereift habe – oder Euch andere Kuriositäten aus meinem Leben mitteilen möchte)

Caroline

Dies ist das Autorenblog von Caroline, die nicht nur ihre Kreativität auslebt, sondern ihr Unwesen auch als Kolumnistin mit Vorliebe für Politik treibt und süchtig danach, ist Wörter aneinanderzureihen. Vorwiegend für Fachartikel im Bereich Gesundheit und Wirtschaft. Mit dem Umstand, dass dadurch ihr erster Roman erst irgendwann fertig wird, hat sie mittlerweile gelernt zu leben.

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