Warten….das Unwort des ersten Halbjahres


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„Das machen wir nächste Woche“, „später“, „In fünf Minuten“

Wieso muss man mit der Bepflanzung eines Blumenbeetes , für das nur mehr die Erde fehlt, eine Woche warten ?Auto – Baumarkt-Erde-let´s go. Zugegeben, das Beet ist etwas länger als das Normalmaß (aber nicht wesentlich), aber ich habe einen Kombi und aus Erfahrung weiß ich, dass die gelieferte Erde für meine Zwecke nichts taugt (schon gar nicht, wenn Rosen ins Beet einziehen).

„Nächste Woche“ ist übrigens auch ein gutes Beispiel für die weißen Rosen die ich seit dem Vorjahr im Garten neben der Sitzgarnitur haben wollte. Ein einziger Strauch, begleitet von zwei Lavendelpflänzchen. Mir wurde das Warten zu blöd und ich habe die drei Pflanzen (die man auch in einem Fiat 500 problemlos unterbringt) besorgt. Meine Hoffnung, dass die Bretter für die Umrandung zusammengeschraubt werden, erfüllte sich nicht. Ich habe das dann selbst erledigt. Sieht zwar nicht nach professionellem Handwerk aus, aber es erfüllt seinen Zweck. Dauer der Aktion: 15 Minuten.

Nicht ganz so einfach ist es bei „Das machen wir noch bevor“ Verlassen tu ich mich nicht mehr darauf, dass es wirklich passiert. Wozu etwas halbherzig planen, wenn man es ohnehin nicht ernst meint.

Soll ich etwa mein halbes (oder gar ganzes) Leben mit warten verbringen um zu erkennen, dass ich ein Idiot war der umsonst gewartet hat. Wieso nicht gleich beginnen ? OK, alles geht nicht so einfach, aber man kann anfangen. 90% aller Dinge sina aber ohne Aufschub handhabbar. Für manche Dinge braucht man Muse, ander benötigen Zeit der Reife, aber alle haben am Anfang einen Traum und man hat diesen nicht um ihn unnötig aufzuschieben. „Wieso hab ich nicht und hätt´ich doch“

Und zum Thema fünf Minuten: Ich bin Künstlerin, Träumerin und Idealistin, aber bei diesem Satz realistischer als viele andere. In fünf Minuten habe ich keine Zeit mehr, weil ich etwas Wichtiges beginnen musste.

Alles Liebe und ergreift die Chancen wenn sie sich bieten, denn der Sonnenaufgang wartet auch nicht bis Mittag nur weil man das Aufstehen hinausschiebt.

Dies ist das Autorenblog von Caroline, die nicht nur ihre Kreativität auslebt, sondern ihr Unwesen auch als Kolumnistin mit Vorliebe für Politik treibt und süchtig danach, ist Wörter aneinanderzureihen. Vorwiegend für Fachartikel im Bereich Gesundheit und Wirtschaft. Mit dem Umstand, dass dadurch ihr erster Roman erst irgendwann fertig wird, hat sie mittlerweile gelernt zu leben.

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