Leseentzug


Regelmäßig begebe ich mich auf das Experiment „Leseentzug“, bei dem, wie das Wort schon vermuten lässt, auf das Lesen jeglicher gedruckter Wörter verzichtet wird. Abgerundet wird dies noch mit dem Fernbleiben vom allabendlichen Fernsehtreffpunkt. Erlaubt sind dabei nur das Lesen eigens geschriebener Wörter. Ab und zu muss man sich eben dazu zwingen, dass man an seinem Buch weiterarbeitet und es funktioniert hervorragend.

Irgendwann gehen einem nämlich die Ideen aus und das Bad zweimal putzen, nur weil ich nicht lesen darf, ist mir dann auch zu blöd und die Woche hat dann eben mehr Tage als den Montag. Ganz streng war ich dann doch nicht, denn ich habe Mails gelesen, aber nur die ganz nötigen. Wobei ich mich hinterehr frage, welche Mails so wichtig sind, dass sie nicht drei Tage warten können. Eines Tages wird es klappen.

Es hat sich jedoch allerhand getan, vor allem in den ersten drei Tagen: Am Montag haben wir mit meiner Mutter und ihrem Mann Karten gespielt und so gelacht, dass wir Bauchweh hatten. Am Dienstag und Mittwoch habe ich an den Charakteren der Susan-Geschichte gearbeitet und den lange geplanten Saunanachmittag endlich wahrgenommen und mich mit meiner Freundin auf einen kleinen Plausch getroffen. Am Donnerstag war ich wieder im Büro und habe das Posteingangsfach blöderweise durchsehen müssen, wobei es sich dabei um ein Mail handelte, das mein Mann in gedruckter Form lesen wollte (wozu hat er selbst einen PC inkl. Drucker ?). Dafür habe ich dann längst fällige Büroarbeit erledigt und am Freitag eine Antwort auf eine Frage erhalten, die mich in den Morgenseiten die ganze vergangene Woche beschäftigt hat. Zum Thema Synchronizitäten gibt es dann einen eigenen Post, denn das ist ein (zumindest für mich) überaus faszinierendes Gebiet sowie auch die Morgenseiten zu denen ich eine Alternative für Nicht-Schreibende gefunden habe. Überhaupt habe ich diese Woche sehr viele Antworten erhalten und mir stellt sich die Frage wie es denn aussieht, wenn man den Leseentzug in seiner Gesamtheit einhält?

Alles Liebe und ein schönes Wochenende

Caroline

Dies ist das Autorenblog von Caroline, die nicht nur ihre Kreativität auslebt, sondern ihr Unwesen auch als Kolumnistin mit Vorliebe für Politik treibt und süchtig danach, ist Wörter aneinanderzureihen. Vorwiegend für Fachartikel im Bereich Gesundheit und Wirtschaft. Mit dem Umstand, dass dadurch ihr erster Roman erst irgendwann fertig wird, hat sie mittlerweile gelernt zu leben.

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Ein Gedanke zu „Leseentzug

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