Der heurige Weg zur Bikinifigur


Schnee, vor allem viel Schnee inspiriert uns zu einem neuen Fitnessprogramm und wir arbeiten dann am Idealbild unserer Bikinifigur.

Du beachtest, dass du eine Schneeschaufel neben Deiner Wohnungstür platzierst um Dir am Morgen den Weg zu Deinem Arbeitsplatz freischaufeln zu können.

derWeg

das Gebäude ganz hinten ist der Ausgangspunkt

dasZiel

 

und da musst Du hin

 

Wenn Du dann nach einem 10 bis 20 minütigem Aufwärmprogramm  (oder wie lange Du für 130 m halt brauchst) beim Restaurant angekommen bist, kannst Du Dich kurz beim Einheizen des Holzofens erholen

Erholung

um dann den Eingangsbereich für die Gäste zu ebnen (liegt ja auf dem Weg zu Deinem Arbeitsplatz) Nachdem Du aber mitsamt Fitnessgerät uns schneebedecktem Körper nicht quer durchs Lokal laufen willst, gehst Du außen herum und schaufelst Dir diesen Weg auch frei.

außenrum

Beim Restauranteingang angekommen, stellst Du erfreut fest, dass der Bauer Dir bereits einiges an Arbeit abgenommen hat und Du nur mehr zwei Meter zu schaufeln hast.

Dann willst Du nett sein und auch dafür sorgen, dass Deine Kollegen pünktlich zur Arbeit erscheinen und den Weg zu ihrer Tür freischaufeln, DENN der Bauer fand auf dem 4000m² großen Parkplatz keine andere freie Stelle an der er den Schneehaufen platzieren konnte. Du ärgerst Dich nicht und hoffst, dass er das heuer verdiente Geld vielleicht in eine Brille investiert.

verfrühterAprilscherz

Nach 10 Minuten „großer Haufen muss weg“ beschließt Du, den Bauer anzurufen um ihm mitzuteilen, dass er mit seinem Aprilscherz rund einen Monat zu früh dran ist und er doch bitte die festgedrückte Masse selbst entfernen möge.

Nachdem Du Dir harte Arbeit erspart hast, blickst Du auf die letzten Meter Deines heutigen Programms. Diese Distanz ist wirklich lächerlich und die Stiege erledigst Du dann als Cool down mit dem Besen.

dorthin

 

dieletztenMeter

Ja, die Stiege. Du ärgerst Dich nicht über Deine Nachlässigkeit vom Vortag und freust Dich stattdessen über eine neue Übung. Durch den festgetretenen Schnee bekommt Eiskratzen eine neue Bedeutung und Du erholst Dich danach beim Freischaufeln des Weges, der zum Heizraum führt (befindet sich an der Rückseite des Gebäudes) und verschiebst das Cool down (das mit dem Besen), das dann ja wirklich nur mehr ein Klacks ist um eine halbe Stunde. Bei diesem dann fragst Du Dich, wo der Weitblick des Architekten geblieben ist, der diesen Stiegenaufgang geplant hat. Die von Dir damals vorgeschlagene (angeblich teurere) Variante, die gleichzeitig einen Zaun bedeutet hätte (der nach seiner günstigeren Variante noch extra gebaut werden muss), hätte das Hereinschneien verhindert. Während Du den Schnee wegfegst, schmunzelst Du über eine weitere Anekdote für Dein Buch „Wie Du ein Haus baust, an dem Du später nicht verzweifelst.“

Nach getaner Arbeit beschließt Du, eine heiße Dusche zu nehmen. Vorher schaust Du noch kurz im Restaurant vorbei um etwas zu trinken. Dort triffst Du Deinen Mann, der bei seinem Morgenkaffee samt Zigarette sitzt und berichtest ihm von Deinem Plan mit der heißen Dusche. So ganz nebenbei erfährst Du, dass er das Bad heute wiederum nicht (wie schon gestern gewollt aber auf heute verschoben) geputzt hat und Du das nun auch noch machen musst, weil Du vor Verlassen der Wohnung bereits alles ausgeräumt hast. Du ärgerst Dich nicht, denn schließlich hat er Dein Auto abgekehrt nachdem er auf von Dir geebneten Wegen dorthin gelangt ist.

schonnett

Du ärgerst Dich auch nicht deshalb, dass er nicht einmal  Staub gesaugt hat, obwohl er es Dir in dem Wissen versprochen hat, dass er das Bad nicht putzen wird.

Auf dem Rückweg freust Du Dich, dass Dein Hund, der normalerweise ein Siegertyp bei Hunderennen wäre, plötzlich gleich langsam ist wie Du. Außerdem freust Du Dich auf die nächste Runde Scheeschaufeln, denn angelangt vor Deiner Wohnungstür, stellst Du fest, dass dort erneut 15cm Schnee liegen. Nach dem Putzen kannst Du dann gleich noch einmal Schaufeln und kommst der Bikinifigur schneller näher als Du gedacht hast.

Endlich entspannst Du nach einer weiteren Stunde ungeplanten Trainings unter der wohligen Wärme des heißen Wassers. Erfrischt und wie neugeboren trittst Du dann vor die Tür und pfeifst für heute auf die Schaufel, denn Du hast schließlich Winterschuhe mit denen Du locker durch den Schnee stapfst. Du ärgerst Dich auch nicht über den Termin zu dem Du Dich verspätest, weil Du schaufeln und putzen musstest.

Irgendwann sehr viel später im Büro angekommen als gepant, setzt Du Dich an den Computer und suchst nach Flügen ins Warme, denn Dein Mann hat Dir soeben mitgeteilt, dass es noch den ganzen Tag und in drei Tagen wieder schneien würde. Du suchst nach einem Angebot für eine Person, denn

Dein Mann hat durch seine Vorliebe fürs Langschläfertum einen Großteil des Morgenfitnessprogramms der letzten Wochen versäumt und verfügt somit nicht über die nötige Bikinifigur. Außerdem handelt es sich um einen Arbeitsaufenthalt, bei dem Du Dein Buch schreibst (das mit dem Hausbauen). 🙂

Ach ja, zu guter Letzt freust Du Dich auf ein paar Runden mit Deinem Auto, die Du auf dem großen Parkplatz drehen wirst. Schließlich haben Dich alle gefragt wozu Du einen Allrad brauchst. „Na, um Spaß zu haben!“

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