Vogelkarussell


Letztens hatten mein Kollege und ich einen Vogel im Büro. Nicht einen solchen Vogel bei dem man sich mit dem Finger an die Stirn tippt  (wobei wir den sicher auch öfter dabei haben), sondern einen richtigen Piepmatz.

Vogel flog ins Büro, fand den Weg hinaus aber nicht mehr so leicht. Gutes Zureden half auch nicht viel, hatte eher den gegenteiligen Effekt, so dass sich der Vogel auf den Ventilator setzte, genauer gesagt auf ein Rotorblatt. Und da saß er nun, in vollkommener Starre (sind wir wirklich so furchteinflößend?). Nicht einmal die Augen bewegte er aus lauter Angst.

Mein Kollege meinte dann, dass er sich vielleicht aus der Erstarrung löst, wenn der Ventilator sich dreht und unsere Hoffnung bestand darin, dass er sich gerade dann aus der Erstarrung löst, wenn das Rotorblatt bei der Tür vorbeikommt. Dann schubst er den Ventilator mit der Hand an, damit sich der ganz langsam in Bewegung setzt.

Was macht der Vogel?

Er bleibt sitzen.

„Nein, das gibt’s nicht! Ein Vogelkarrussell.“

Da  saß er weiter, drehte seine Runden und wir sahen ihm dabei zu. Hätte uns dabei wer zugesehen, hätte er sich mit dem Finger an die Stirn getippt.

Ja, das sind sie ab und zu, die heiteren Momente im Büroleben 😉

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