Nur Mut


„Wenn man mit Flügeln geboren wurde, sollte man alles dazu tun, sie zum Fliegen zu benutzen“, sprach eine gewisse Mrs Florence Nightingale.

„I dream it, i wish it, i write it“, sage ich.

Den Traum von der Kunst zu leben habe ich, aber noch nicht den Mut die Flügel zu benutzen. Gestern in geselliger Runde mit Küchentischpsychologie und grundsatzphilosophischer Ansichten kam wieder eine der häufigsten Blockadegründe zur Sprache, die meiner Meinung nach das größte Hindernis einer kreativen Karriere darstellt bzw. viele ins Unglück schickt, weil sie nicht den Beruf ergreifen, den sie ausüben wollen, der ihren Neigungen entspricht und für den sie brennen.

„Und wie bezahlt man damit seine Rechnungen?“

In den Augen vieler herrscht nach wie vor der unumstößliche Gedanke, dass

  • Künstler ohnehin erst nach dem Tod zu Ruhm und Reichtum gelangen (wobei man nicht unbedingt reich sein muss um seine allmonatlichen Rechnungen bezahlen zu können)
  • Künstler ohnehin ständig am Hungertuch nagen (Wie bezahlt man mit 200,- im Monat Miete und Essen?)
  • man einen reichen Partner haben muss, wenn es denn unbedingt nötig ist, dass man kreativ arbeitet (ist ja egal, wenn man abhängig ist)
  • es allerhöchstens ein Hobby sein kann/darf (wozu muss es denn mehr sein, wenn man eh nicht davon leben kann und Kunst ist nun mal ein Hobby und war noch nie ein Beruf)
  • Künstler viel zu idealistisch sind und an der Realität komplett vorbeileben. Was dabei herauskommt: siehe oben

Dass Künstler nebenbei andere Arbeiten machen, wenn es einmal nicht so läuft, interessiert keinen, weil es nicht realistisch erscheint, dass Künstler sehr wohl einen Realitätsbezug haben.

Irgendwann habe ich mich der Diskussion enthalten und einen Entschluss gefasst. Nämlich den, meine Flügel zu benutzen und es einmal auszuprobieren. Zwar in abgesicherter Form, weil ich nicht aufhöre zu arbeiten, es aber für ein paar Monate könnte (was ein Coachingtip war und den ich gerne separat erläutere wenn es Euch interessiert, da es mit persönlicher Freiheit zu tun hat und die ist nicht nur für Künstler wichtig).

Am 5.November 2014 weiß ich dann, ob ich davon leben könnte und ich nehme mein Vorhaben ernst; ein kleines Experiment sozusagen, das sicher aufschlussreich ist. Auch wenn ich nicht davon leben könnte, habe ich zumindest etwas zu schreiben 😉

Alles Liebe und wenn Ihr an Euch glaubt, ist vieles zu bewerkstelligen.

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Dies ist das Autorenblog von Caroline, die nicht nur ihre Kreativität auslebt, sondern ihr Unwesen auch als Kolumnistin mit Vorliebe für Politik treibt und süchtig danach, ist Wörter aneinanderzureihen. Vorwiegend für Fachartikel im Bereich Gesundheit und Wirtschaft. Mit dem Umstand, dass dadurch ihr erster Roman erst irgendwann fertig wird, hat sie mittlerweile gelernt zu leben.

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Ein Gedanke zu „Nur Mut

  1. Hi! Na ich bin gespannt ob das experiment funktioniert. Ich wünsch dir dazu schon mal viel glück, da es ja deine Zukunft neu gestalten kann. Was hat aber der Coach gesagt? Das will ich wissen! Neugierig bin!

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