Suchmaschinenoptimierte Texte – Keywords


Eine Firma ohne homepage ist heutzutage undenkbar, immer mehr Private betreiben eine, im Dickicht der unzähligen Blogs blickt ohnehin kaum jemand mehr durch und jeder fragt sich, wie er in den Suchmaschinen möglichst vorne platziert wird. Denn es nützt der beste Inhalt nichts, wenn man nicht gefunden wird. Weiter als bis zur 15. Seite habe ich es zumindest noch nie geschafft.

Eines der Werkzeuge ist das Keyword und die exzessive Verwendung eher hinderlich.

Je öfter ein Wort auf einer Seite entweder als Schlagwort oder im Text vorkommt, desto neugieriger wird google darauf. Stimmte früher einmal und einige Seitenbetreiber haben es dermaßen übertrieben, dass es ein Graus war die optimierten Texte zu lesen. Manche haben es aber nach wie vor nicht kapiert.

Letzte Woche in einem Auftrag:

Der Kunde wollte einen gut recherchierten Artikel über Mietkautionsversicherungen im Stil eines wirtschaftlichen Magazins wie profil, Format oder Focus, also hochwertig. Gut.          Der Umfang des Textes sollte zwischen 3000 – 4000 Wörtern betragen. Gut, weil der Leser vom Thema überhaupt keine Ahnung hat und nachher eines haben sollte.

Dann die Liste der keywords: Mietkaution 40 mal, ist in Ordnung und auch die Verwendung von Mieter und Vermieter jeweils in der gleichen Anzahl, denn der Leser hat ja keine Ahnung und da muss er erst einmal die Zusammenhänge erkennen.

Die Mietkautionsversicherung, von der der Text handelt sollte dann schon um die 90 – 100 mal vorkommen, was sich mit kreativen Satzstellungen und Erläuterungen machen lässt. Von der Mietkautionsversicherung gibt es dann noch die Mehrzahl (bitte auch 90 mal) und dann gibt es noch 4 andere Ausdrücke für die Versicherung (die bitte 40 – 60 mal). Dies wäre dann nur noch als Klammerausdruck gegangen und hätte holprig geklungen und als ob der Verfasser gerade betrunken wäre.

Aber dann: Den Einbau diverser Anbieter in einer Anzahl, die nix mehr mit journalistischem Text zu tun hat und für so was wollte ich dann nicht mehr verantwortlich sein. Zumindest habe ich meine Allgemeinbildung wieder ein Stück erweitert und mein Wissen anderweitig kundgetan und verwendet.

Welche Dichte von keywords nun wirklich zielführend ist, kann Euch vielleicht die Pixelkuh beantworten.

Alles Liebe und überseht nicht die heiteren Momente im Leben

Blogsignatur---freigestell-

 

 

 

 

Dies ist das Autorenblog von Caroline, die nicht nur ihre Kreativität auslebt, sondern ihr Unwesen auch als Kolumnistin mit Vorliebe für Politik treibt und süchtig danach, ist Wörter aneinanderzureihen. Vorwiegend für Fachartikel im Bereich Gesundheit und Wirtschaft. Mit dem Umstand, dass dadurch ihr erster Roman erst irgendwann fertig wird, hat sie mittlerweile gelernt zu leben.

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5 Gedanken zu „Suchmaschinenoptimierte Texte – Keywords

  1. Liebe Caroline!

    Auf diesen Bericht bin ich nun gespannt. Eine Firma die nicht mal weiß was auf deren Homepage steht finde ich echt schräg. Ich meine; alles gibts. Auch eine Firmen Homepage wo die Betreiber bis heute die ehemaligen MItarbeiter ausgetauscht hatten. Es ist meine ehemalige Firma…gggg

    man kann nicht immer erster sein und die Keywords sind eh für die Katz. Ich schreib einfach und wenn ich mich dann mit „superjob“ an vorderster front sehe, dann freu ich mich…

    LG Markus

  2. Suchmaschinenoptimierung ist eine eigene Wissenschaft! Keyword-Dichte das Zauberwort 😉 max. 6% bei kurzen Texten und max. 3% bei langen Texten… Ist aber alles sinnlos, wenn die Webseitenstruktur selbst nicht optimiert ist!

    Und zur Wunschliste des Auftraggebers: POMPÖS PHÄNOMENAL

      • Sorry aber ich muss dich darauf hinweisen:
        Das Wort „Homepage“ bezeichnet im Grunde die Startseite einer Webseite!
        Wiki: „Die Homepage wird deshalb auch als Indexseite, Startseite, Leitseite, Einstiegsseite, Hauptseite oder Frontpage bezeichnet.“

        Sollte mal gesagt werden!

      • Das erklärt mir mein Kollege auch ständig, aber in der Schnelligkeit des Verfassens ist es noch nicht ins Bewusstsein gelangt. Aber er erklärt es auch meist mit Fachchinesisch.
        Aber nun bleibt es drinnen 🙂 danke.

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