Aug‘ in Aug‘ am Montagmorgen


Ich mag Rottweiler, sehr sogar und finde sie wunderbare Familienhunde die darüber hinaus Haus samt Hof und all seiner Bewohner überaus effizient bewachen und notfalls verteidigen können, aber manche Halter/Innen dieser Hunderasse sind einfach hirnlose Idioten.

Bei uns in der Nähe befindet sich ein schönes, riesengroßes Erholungsgebiet mit Wald und allem was man noch so für die Entspannung benötigt. Auch manches Mal etwas Anspannung. Es herrscht an sich Leinenpflicht, aber weil dort wegen dem Naturschutz kein Verkehr ist, lassen viele ihre Hunde frei laufen. Ich auch. Cindy hat ein Recht auf Bewegungsfreiheit und stellt nichts an. Wenn Rehe oder Eichhörnchen gesichtet werden, kann man die Waldbewohner sitzend beobachten ohne sie zu erschrecken und mehr als 10 Meter entfernt sie sich ohnehin nicht mehr. Wenn uns jemand, egal ob Zweibeiner alleine oder in Begleitung eines Vierbeiners entgegenkommt, muss sie herkommen. Sofort. Spaziergänger oder Jogger könnten Angst haben, sie könnten zum Selbstschutz Pfefferspray benutzen das meinen Hund verletzt und auch wenn mein Hund nicht rauft habe ich keine Gewissheit, dass andere Hunde friedlich sind. Beschnuppern können sie sich kontrolliert und dann könne sie eh unangeleint herumtollen.

Da geh ich nun den Weg entlang, Cindy im Gebüsch um die neuesten Nachrichten zu lesen als ich in etwa 50 -70 Metern zwei Personen mit einem Hund entgegenkommen sehe. Der Hund lief etwas voran und als er mich sieht, startet er im Galopp auf mich zu. Die schwatzenden Damen haben das gar nicht registriert und wie ich so erkenne, dass ein ausgewachsener Rottweiler mit geschätzten 60 kg auf mich zurast, dachte ich schon an mein Ende.

Vielleicht hat er mich ja verwechselt, ob mit Freund oder Feind kann ich nicht sagen, aber er bemerkte seinen Irrtum Gott sei Dank zwei Meter vor mir und bremste abrupt ab.  Eine gefühlte Ewigkeit blicken wir uns an und dann bemerken auch die Damen was da vor sich ging und versuchten ihn zur Umkehr zu bewegen. Selbst wenn er mich aus Freude knutschend begrüßt hätte, wäre ich am Boden gelegen. An die anderen Folgen will ich gar nicht denken. Cindy war der Zwischenfall übrigens peinlich, aber ich bin froh dass sie ihn verschlafen und mich nicht verteidigt hat.

Den Damen (so um die 50) teilte ich dann mit, dass ich es nicht lustig fände, wenn ein Hund auf mich zustürmt.

„Tschuldigung, aber der Hund ist zu Ihrem Hund hingerannt“

„Nein, er ist auf mich zugelaufen und hat meinen Hund gar nicht gesehen, weil sie im Gebüsch war. Außerdem ist Ihr Hund nicht gerade klein und da erschreckt man sich schon sehr.“

„Das stimmt.“

Was macht es überhaupt für einen Unterschied, ob so ein Riesenhund auf mich zustürmt oder auf meinen Hund. Die hat ja einen gewaltigen Vogel im Oberstübchen und zu Hause habe ich mich noch geärgert. Mein Mann hat dann gemeint, dass ich Pfefferspray einstecken sollt.

Und so müssen an sich tolle Hunde wieder für die Hirnlosigkeit ihrer Besitzer büßen und kommen in Verruf.

Wünsche Euch eine schöne Woche mit jeder Menge schöner, lustiger und unvergesslicher Momente (auch wenn sie im ersten Moment für einen kurzen Aussetzer des Herzschlags sorgen)

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Dies ist das Autorenblog von Caroline, die nicht nur ihre Kreativität auslebt, sondern ihr Unwesen auch als Kolumnistin mit Vorliebe für Politik treibt und süchtig danach, ist Wörter aneinanderzureihen. Vorwiegend für Fachartikel im Bereich Gesundheit und Wirtschaft. Mit dem Umstand, dass dadurch ihr erster Roman erst irgendwann fertig wird, hat sie mittlerweile gelernt zu leben.

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