Perfekter Ort für undenkbare Dinge – ein Hoch auf die EU-Gegner


Ein Urlaub, der tut gut und ab und zu tut man im Urlaub auch Verrücktes. Bei uns wären so manche Dinge geradezu unvorstellbar.

Wir waren in der Schweiz; Dem Anti-EU Staat schlechthin. Genauer gesagt in Zürich wo wir jedes Jahr Freunde besuchen.

Unvorstellbar bei uns im Land der Verbote sind zum Beispiel frei laufende Hunde. In der Schweiz stört das niemanden und ich bin soweit, dass ich behaupte die Schweiz ist ein Hundeparadies. Toben, tollen und alles ausgiebig beschnuppern. Jeden Tag mehrmals und das tat auch meinen verrosteten Knochen ganz gut. Sogar die Polizei winkt einem freundlich zu, wenn man mit freilaufendem Hund unterwegs ist. Schön.

Ein freundliches „Grüezi“ ist ohnehin gang und gäbe. Egal wo und wie lange man unterwegs ist. Schön, könnte diese Welle der Freundlichkeit vielleicht auch zu uns überschwappen? Danke.

Aber das absolut Undenkbare bei uns:

Vor über 20 Jahren lebte ich, wie jedes Mädchen, für Pferde. Als ich ins Gymnasium kam, hatte diese Leidenschaft allerdings ein jähes Ende. Lernstress und so weiter. Ginge ich bei uns in einen Reitstall und würde mein wiederentdecktes Interesse an Pferderücken bekunden, dürfte ich nach so langer Abstinenz höchstens an der Leine auf dem Reitplatz kleine Kreise ziehen. In der Schweiz ist das anders. Mit meiner Freundin streiften wir fast zwei Stunden durch Wald und Wiese – ohne Aufsicht oder mehr oder weniger langer Leine. Anfangs hatte ich doch Respekt, aber Sandra meinte, dass es wie Fahrradfahren wäre – man verlernt es nicht. Dass sich fast mitten in der Stadt ein Militärstützpunkt befindet und dort Übungen gerade an dem Tag stattfinden müssen an dem ich zum ersten Mal wieder auf einem Pferd sitze ist ein anderes Kapitel. Erschreckt hat sich nicht nur das Pony, auf dessen Rücken ich mich befand, sondern auch das Pferd meiner Freundin und am meisten ich selbst. Nein, ich landete nicht am Boden angesichts der Schreckenshüpfer und Muskelkater hatte ich drei Tage lang.

Jede Menge Ideen hatte ich außerdem, aber dafür ist der Urlaub schließlich da. Einiges, worüber ich mir unfreiwillig Gedanken machen sollte leider auch. Aber: geht eine Tür zu, geht eine andere auf.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Wochenbeginn und denkt daran:

Nichts ist unmöglich, auch wenn man sich im ersten Moment im falschen Film zu befinden scheint.

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