Kritik


Im Laufe der Künstlerkarriere hat jeder damit zu tun, ob sie nun positiv ist oder negativ, konstruktiv oder destruktiv, angebracht oder überflüssig. Sobald man ein wenig Selbstvertrauen in das eigene Schaffen gefunden hat, treten die Werke an die Öffentlichkeit und treffen auf Meinungen.

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Arbeit


Vor allem zu viel Arbeit ist eine Falle. Eine Falle, die sich als solche nicht sofort erkennen lässt. Arbeit wäre nötig, bekommen wir von klein an zu hören und ohne Arbeit kann man seine Rechnungen nicht bezahlen. „Wenn Du viel arbeitest, kannst Du früher kreativ sein!“ Wie viele der verhinderten Kreativen haben diesen Satz schon oft gehört? Von denen, die es gut meinen, aber in Wahrheit schlechtes damit verursachen. Sie wissen es nicht besser.

Ein 12 Stunden Tag im Büro hindert uns daran, etwas kreatives zu schaffen, außer unter höchster Anstrengung und auch das ist kein Garant. Wenn man nun die Arbeit reduziert und die freie Zeit dafür nützt, nichts zu tun, hat man noch immer etwas an Zeit übrig, um ein bisschen Kunst zu schaffen. Dieses bisschen Kunst ermöglicht uns weitere freie Zeit, die wir nicht dafür verschwenden einer Arbeit nachzugehen, die wir nicht tun wollen. OK, wenn es nun die Art von Arbeit ist, die wir gerne machen und uns Energie bringt, darf es ab und zu auch extensiv sein.

Wenn die Arbeit aber, auch wenn sie uns noch so viel Spaß macht, uns daran hindert das zu tun, was unsere Sehnsucht uns zuruft, ist es zu viel. Es gilt dabei das richtige Maß zu finden. Eine Zeit lang macht mir mein Job auch so viel Spaß, dass ich 15 Stunden Tage ohne gröbere Beeinträchtigungen überstehe; das alles sogar noch mit einer großen Portion Humor. Scheinbar sind mein Kollege und ich stressresistent uns sogar ein Buch über Stress ohne Burn Out haben wir kurz ins Auge gefasst.

Scherz beiseite, auch wenn uns das nichts ausmacht, habe ich trotzdem keine einzige Zeile am Roman geschrieben und ich freue mich schon auf den Urlaub, um wieder richtig kreativ sein zu können.

Wenn man kreativ arbeiten will, muss eben alles andere in den Hintergrund treten.

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P.S. An alle Zweifler und Pessimisten: Kunst zu schaffen ist auch eine anständige Arbeit!